DACHSER Norway eröffnet Niederlassung in Kristiansand
Der Logistikdienstleister baut seine Präsenz auf dem norwegischen Markt aus, um Kunden in Süd- und Westnorwegen Logistik-Services zu bieten und ihnen Zugang zu den EU-Märkten zu verschaffen.
DACHSER Norway eröffnet Niederlassung in Kristiansand.
DACHSER setzt sein Wachstum auf dem norwegischen Markt fort. Im Februar 2024 wird der Logistiker eine Niederlassung in Kristiansand, im Süden Norwegens, eröffnen. Damit geht DACHSER einen weiteren Schritt in der strategischen Entwicklung seiner norwegischen Landesgesellschaft. Die neue Niederlassung wird ein wichtiger Knotenpunkt, um das Netzwerk von DACHSER in Norwegen, aber auch in der gesamten nordischen Region sowie in Europa zu stärken. Seinen Kunden in der Region bietet DACHSER dann maßgeschneiderte Logistik und umfassende Import- und Exportdienstleistungen. Damit öffnet DACHSER ihnen neue Möglichkeiten für einen leichteren Zugang zu den EU-Märkten in Europa. Bislang war DACHSER Norway mit einem Sales-Büro in Kristiansand vertreten.
„Der Süden Norwegens ist ein wichtiges Zentrum für Handel und Industrie. Wir freuen uns, dass wir unseren Kunden dort tägliche Abfahrten nach Europa, kurze Durchlaufzeiten und ein zuverlässiges Netzwerk bieten können. Integrierte und homogene Prozesse und Systeme sind die Basis für die Qualität und Stabilität, die DACHSER im Logistikmarkt auszeichnet. Mit diesem Standard unterstützen wir unserer Kunden in Kristiansand und Südnorwegen, um auf dem nationalen und internationalen Markt erfolgreich zu sein", sagt Magnus Asbjørnsen, Sales Manager bei DACHSER in Kristiansand.
Gestärkte Managementstruktur
Im Zuge der positiven Entwicklung von DACHSER Norway stärkt DACHSER auch die lokale Managementstruktur: General Manager Armend Krasniqi zum Country Manager ernannt. Krasniqi kam 2019 zu DACHSER und hat maßgeblich zur Stärkung der Marktposition von DACHSER in Norwegen beigetragen. Die Ergebnisse der letzten Jahre zeigen eine stetige Entwicklung der Landesorganisation, wobei das Jahresergebnis 2022 eine Umsatzsteigerung von 16 Prozent gegenüber 2021 aufweist.
„Ich freue mich darauf, den Wachstumskurs, den wir in Norwegen eingeschlagen haben, fortzusetzen. Wir werden weiterhin Wachstumschancen identifizieren und die Lieferketten für unsere Kunden optimieren", sagt Krasniqi.
DACHSER Norway wurde 2005 gegründet und ist seitdem mit dem flächendeckenden Landverkehrsnetz von DACHSER in Europa stetig gewachsen. Neben der neuen Niederlassung in Kristiansand ist DACHSER mit einer Niederlassung in Vinterbro bei Oslo vertreten. Die Kombination aus lokalem Wissen und globaler Präsenz spielt eine Schlüsselrolle, um den Kunden maßgeschneiderte Lösungen für deren spezifischen Bedürfnisse in der Region anbieten zu können.
Spatenstich für neue DACHSER Logistikanlage in Unna
DACHSER baut in Unna, östlich von Dortmund, eine neue Logistikanlage. Für rund 44 Millionen Euro entstehen ein Warehouse mit Platz für 22.000 Paletten sowie ein 9.400 Quadratmeter großes Umschlagsterminal und Büroflächen. Der operative Betrieb soll im vierten Quartal 2025 mit etwa 120 Beschäftigten starten. Mittelfristig werden 290 Menschen am neuen Standort in Unna ihren Arbeitsplatz haben.
Die Digitalisierung schreitet auch im gewerblichen Arbeitsumfeld voran. Sie macht den Logistics Operatives das Leben leichter und hält die Waren im Fluss. Jan Herzig trägt dazu bei, dass bei DACHSER das Klemmbrett immer öfter durchs Tablet ersetzt wird.
Bereits im September 2021 hatten die Teams von DACHSER Air & Sea Logistics in Boston und Köln mit der akribischen Planung des Transports eines überlangen Kran-Kolosses begonnen. Per Schiff sollte dieser samt Chassis für den weiteren Lkw-Transport von Deutschland in die USA verladen werden. Seine Bestimmung: Nichts Geringeres als der Einsatz beim Bau einer Weltraumrakete in Houston. Doch dann mussten alle sorgfältigen Planungen über den Haufen geworfen werden.
DACHSER erwirbt die Transportgroep A. Müller B.V. (Müller) mit Sitz in Holten, Niederlande. Zum Kaufumfang gehört auch der substanzielle Eigenfuhrpark des niederländischen Lebensmittellogistikers. Über den Kaufpreis haben die beiden Unternehmen Stillschweigen vereinbart. Die Akquisition bedarf noch der Zustimmung durch die niederländische Wettbewerbsbehörde.